FAQ – Rescue

Stand 04.09.2022

Wozu dienen die FAQs?

Die FAQs dienen der Klarstellung des RoboCup Junior Rescue Regelwerks. In der Regel sind die Antworten auf alle Fragen dort zu finden. Im Zweifel gelten die englischen Ursprungsregeln. Die Regeln finden Sie hier.

In diesen FAQs sind nur die speziellen Fragen aufgeführt, die für diese Liga gelten. Bitte auch die Punkte berücksichtigen, die unter den allgemeinen RoboCup Junior FAQs aufgelistet sind.

Fragen zu den FAQs bzw. neue Fragen für die FAQs bitte an info@robocupjunior.de schicken zuerst.

Allgemeine Fragen zu Rescue

Spielbeginn

Der Start der Wertungsläufe erfolgt pünktlich zur angekündigten Startzeit. Teams sollen möglichst 5 Minuten vor dem Start an der Arena bzw. am Eingang zum Wettkampfbereich sein. Fragen stellen ist außerhalb der 8 Minuten des Laufes möglich. Eine Abmeldung erfolgt spätestens 10 Minuten vor der Startzeit beim Organisationsteam am Infopoint. Die Entscheidung über die Verschiebung des Laufes obliegt dem Organisationsteam.

Bei größeren technischen Schwierigkeiten mit dem Roboter sollte sich das Team schnellstmöglich bei den Rescue-Verantwortlichen am Infopoint melden. Das Organisationsteam behält sich vor, nur in besonderen Situationen einem Team einen Tausch mit einem anderen Team zu ermöglichen oder den Lauf zu verlegen.

Sollte der Roboter direkt beim Start des Laufs Störungen aufweisen (Fährt nicht los/dreht sich nur im Kreis/blinkt nur), wird dem Team die Möglichkeit eines Neustarts gegeben, sofern der Roboter sich noch auf der ersten Kachel befindet. Hierbei darf auch nochmal ein anderes Programm geladen werden. Die Zeit läuft weiter

Falls der Roboter im großen Stil umgebaut wurde, d.h. der Roboter nicht mehr als der zum Team gehörige zu erkennen ist, so ist dies dem Organisationsteam mitzuteilen.

Da die Line-Arenen keine äußere Begrenzung mehr haben, darf der Roboter bei einem drohenden Verlassen der Arena „gerettet“ werden. Ein solcher Eingriff wird als Lack of Progress behandelt. Das gleiche gilt für drohende Stürze von erhöhten Kacheln. Fallen Teile vom Roboter ab, dann bleiben diese bis zum Ende des Laufs liegen.

Schiedsrichter sind NICHT für die Sicherheit der Roboter verantwortlich. Diese sollten so gebaut sein, dass sie sich selbst keine Schäden beim Fahren auf der Arena zufügen (gegen Bande fahren / Rampe runterrutschen / etc.). Nach Rücksprache und Erlaubnis des Schiedsrichters darf der Teamkapitän eingreifen und den Roboter vor einer Beschädigung schützen

Es ist den Teams nicht gestattet, Lichtquellen an den Spielfeldern aufzustellen, um definierte Lichtverhältnisse zu schaffen. Erlaubt ist hingegen, dass der Roboter eine Lichtquelle mit sich führt. Sie muss immer so gestaltet sein, dass andere Roboter nicht gestört werden.

Pre-Mapping betrifft sämtliche Informationen, die dem Roboter gegeben werden, nachdem der Parcours gesehen wurde. Dazu zählt insbesondere bei Rescue Line die Information, ob ein Hindernis gezielt links oder rechts umfahren werden soll. Weiterhin zählen auch die Informationen über den Eingang des Evakuierungsraums oder die Anzahl an Opfern, die gerettet werden sollen, dazu. Jegliche Übermittlung solcher Informationen ist laut Regeln verboten und kann mit der Streichung des Laufes geahndet werden. Vor dem Start des Laufes ist nur das Kalibrieren der Sensoren als Anpassung an den Parcours erlaubt. Pre-Mapping kann damit bestraft werden, dass alle bisherigen Läufe mit 0 Punkten bewertet werden. Das Team ist dann in der Pflicht nachzuweisen, dass die Programmierung des Roboters so geändert wurde, dass kein Pre-Mapping mehr möglich ist.
In Rescue Line Entry gilt die Ausnahme, dass die Abbiegerichtung an Kreuzungen auf dem Roboter eingestellt werden darf.

Mit der Unterschrift erkennt der Teamkapitän alle auf dem Schiedsrichterzettel aufgeführten erfolgreich absolvierte Abschnitte, Lücken, Hindernisse, Kreuzungen, Bumper, Rampen und gerettete Opfer an. Dabei gelten ausschließlich die zusammen addierten Zahlen und die Kreuze in den jeweiligen Abschnitten. Ein späteres „Nachverhandeln“ ist nur möglich, wenn ein entsprechender Kommentar auf dem Schiedsrichterzettel hinterlassen wurde.

Nein, eine offene technische Bewertung (Regel 4) wird nicht durchgeführt.

Ja, das dürfen sie, aber sie werden auf diese Frage nicht antworten.

Hier als PDF ein Angebot der Firma Liebke. Dies ist eine Möglichkeit diese drei Dinge zu beziehen.

Rescue Line

Eine Übersicht aller bei den Qualifikationsturnieren verwendeten Kacheln ist hier verfügbar. Beim Finale können weitere Kacheln verwendet werden. Eine Bestellung von fertig bedruckten Platten (Alu Dibond, 3 mm Stärke) ist beispielsweise bei Liebke Werbung unter Angabe der Kachelnummern möglich. Mit Hilfe der PDF-Dateien hier, können sie Druckereien in eurer Nähe aber auch herstellen.

Kommerzielle Sensoren zur Linienverfolgung mit integrierter Auswerte-Software/Regelungstechnik dürfen gemäß den Regeln nicht verwendet werden. Sie sind ebenso auf der Weltmeisterschaft verboten worden.
Sollte ein Team nur den Sensorteil eines Line Readers einsetzen, muss es sich darauf einstellen, dass bei einer Inspektion im Detail die eigene Software erklärt werden muss. Wenn Zweifel an der Eigenleistung bestehen, kann das Team disqualifiziert werden. Es besteht für das Team zudem die Gefahr, dass der Roboter im Fall einer Qualifikation bei der WM durch eine schärfere Regelauslegung disqualifiziert wird.
Wir empfehlen grundsätzlich den Verzicht auf den Einsatz von fertigen Line Reader Sensoren.
Unter oben aufgeführten Gesichtspunkten ist die die Verwendung der Sensoren “Light Sensor Array for NXT or EV3” und “Line Follower Sensor for NXT or EV3” dennoch in Deutschland gestattet. International weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es dort Schwierigkeiten beim Einsatz dieser Sensoren geben kann. Hier empfehlen wir nochmal explizit im RoboCup Junior Forum nachzufragen.

Wird ein Abschnitt zweimal in unterschiedlicher Richtung durchfahren, so wird dieser Abschnitt doppelt gewertet. Somit zählen ebenfalls die Punkte für Kacheln, Lücken, Kreuzungen, Bumper, Rampen und Hindernisse je Richtung separat.

Die Einfahrt in den Evakuierungsraum gilt nicht als Ende eines Abschnittes – sie ist daher kein Checkpoint. Es gibt also keine zusätzlichen Punkte für den Abschnitt zwischen dem letzten Checkpoint und der Evakuierungszone (Punkte für Bumper, Kreuzungen, Hindernisse, Rampen oder Lücken gibt es natürlich).

Wenn ein Qualifikationsturnier zur Reduktion der Schwierigkeit die Lage der Evakuierungszone vorab den Turnierteilnehmern bekannt gibt, ist dieses Sache des Turnierveranstalters. In den Regeln wird hierzu derzeit keine Festlegung getroffen. Beim Finale wird die Lage der Evakuierungszone im Evakuierungsraum vorab nicht bekannt gegeben

Hindernisse können auf dem Boden fixiert sein, müssen es aber nicht. Diese Entscheidung liegt beim Veranstalter. Hindernisse geben nur Punkte, wenn diese ursprünglich auf einer Linie standen.

Auch wenn der Roboter die Linie zwischen den beiden Lücken nicht wiederfindet, sondern erst auf der darauf folgenden Kachel, werden dennoch beide Lücken gewertet.

Eine lange Rampenplatte zählt für 2 Kacheln. Unabhängig davon gibt es für eine lange Rampenplatte insgesamt 5 Punkte.

Ein Abschnitt darf nur wiederholt werden, wenn der nächste Checkpoint noch nicht erreicht wurde.

Die silbernen Opferkugeln können z.B. hier (5 cm Kugel auswählen) bestellt werden. Die Kugeln können allerdings in geringem Maße im Gewicht abweichen. Für die schwarzen Opfer können Tischtennisbälle (40 mm) schwarz angemalt werden. Auf allen deutschen Turnieren kommen 5 cm große schwarze Plastikkugeln für die toten Opfer zum Einsatz.
Opfer, die den Boden außerhalb der Evakuierungszone berühren, gelten als verloren und werden nicht wieder ins Spiel gebracht. Das heißt: wenn ein Roboter ein Opfer aus der Evakuierungszone schiebt, ist es verloren. Die Arenen werden im Bereich der Einfahrt eine kleine Stufe oder einen Keil haben, sodass selbstständiges Hinausrollen nicht möglich ist. Ein Abschnitt darf nur wiederholt werden, wenn der nächste Checkpoint noch nicht erreicht wurde.

Kugeln: Die silbernen Opferkugeln können z.B. hier (5 cm Kugel auswählen) bestellt werden. Die Kugeln können allerdings in geringem Maße im Gewicht abweichen. Für die schwarzen Opfer können Tischtennisbälle (40 mm) schwarz angemalt werden. Auf allen deutschen Turnieren kommen 5 cm große schwarze Plastikkugeln für die toten Opfer zum Einsatz.

Blaue Würfel: Die blauen Quader haben wir in einem 3D-Drucker angefertigt. Dazu haben wir PLA “Königsblau” verwendet.

Wippen: Konstruktionszeichnungen

Grüne Punkte: Siehe FAQ Allgemein weiter oben

Rescue Maze

Wann gibt es die Punkte für ein erfolgreich abgeworfenes Rescue Kit?

Ein Rescue Kit zählt als erfolgreich abgeworfen, wenn es innerhalb von 15 cm eines Opfers den Untergrund berührt. Sollte das Rescue Kit anschließend wieder vom Opfer wegbewegt werden, ändert dies nichts an bereits vergebenen Punkten.

Aus Regel 1.5.6 geht hervor, dass die Buchstaben mit einer serifenlosen Schriftart gedruckt werden. Die Buchstaben können fett oder nicht fett sein, ihr solltet dazu in der Lage sein, beides zu erkennen. Über die Rotation steht nichts in den Regeln, aber bei den German Open werden die Visual Victims nicht gedreht an die Wand geklebt, sondern sind immer normal lesbar, also so, wie in den Regeln abgebildet.
“1.5.6 Visual victims are uppercase letters printed on or attached to the wall. They are printed in black, using a sans serif typeface such as “Arial”. Their height will be 4 cm. The letters represent the health status of the victim”

Nein. Bei der maximalen Steigung von 25° geht es nur um die Rampe. Speed Bumps können sich überall befinden, auch auf der Rampe, und ändern die Steigung der Rampe nicht. Wenn man das so sieht, hätte ja ein Speed Bump, der auf ebenem Untergrund befestigt ist, auch eine extrem hohe Steigung, die 25° deutlich übersteigt, wenn der Speed Bump beispielsweise rechteckig ist.

In Abschnitt 1.4 der Regeln (“Debris”) ist die Farbe nicht definiert, weshalb Schutt generell jede Farbe haben kann, auch schwarz. Wir würden aber sicherlich nicht eine Fliese komplett mit dunklem Schutt bedecken, sodass sie sich nicht mehr von einer schwarzen Fliese unterscheiden lässt

Die Regel 3.5.14 der Maze Regeln findet keine Anwendung, es werden keine negativ Punkte vergeben.

Siehe weiter oben bei Allgemein!

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